Schüler aus Aalen erhält Theodor-Heuss-Schülerpreis
Luca D‘Onofrio vom Theodor-Heuss-Gymnasium in Aalen wird für seine herausragende Leistung im Fach Geschichte ausgezeichnet.
Stuttgart, den 22.07.2026 – Für seine herausragenden Leistungen im Fach Geschichte ist der Absolvent Luca D’Onofrio vom Theodor-Heuss- Gymnasium in Aalen mit dem Theodor-Heuss-Schülerpreis ausgezeichnet worden. Der Schülerpreis wurde zum 17. Mal von der Stiftung Bundespräsident- Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart verliehen. In diesem Jahr wurden 23 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Dienstag, 21.7.2026, im Theodor-Heuss-Haus statt.
Luca D‘Onofrio, warum ist die Demokratie für Sie wichtig und wie kann man sie stärken?
„Die Demokratie ist die Staatsform, die uns Bürgern das höchste Maß an Sicherheit, Freiheit und Mitbestimmung ermöglicht. Deswegen sollten wir alle Tag für Tag aufmerksam und wachsam sein und Behauptungen nicht pauschal als gegeben hinzunehmen, sondern sie zu hinterfragen und antidemokratischen Strömungen durch Zivilcourage entgegenwirken.“
In seinem Festvortrag „Land gewinnen!“ gab Dr. Jan Rukopf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Beispiele wie junge Menschen ihr direktes Umfeld gesellschaftlich und politisch gestalten. Er sagte: „Sie werden in den nächsten Wochen und Monaten selbst rausziehen – manche für ein Studium, manche für eine Ausbildung, manche einfach, um zu schauen, was es sonst noch gibt außer der eigenen Stadt.“
Der Historiker sagte: „Gewinnen Sie Land! Und zwar in dem Sinne, ein Land, eine Region, einen Ort – da wo Sie sich befinden werden – mitzugestalten. Das kann und wird niemand von Ihnen verlangen, es hängt allein von Ihrer Haltung ab: Nicht zu warten, bis jemand anderes die Lücke schließt, sondern es selbst zu tun.“
„Zu ihrem Erfolg möchte ich allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich gratulieren“, sagte Isabel Fezer, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus und Stuttgarter Bürgermeisterin für Jugend und Bildung.
„Ich würde mir wünschen, dass unser Schülerpreis erst der Anfang für Sie ist. Er soll vielmehr ein Ansporn, ein Startpunkt für Sie sein, sich auch zukünftig mit Geschichte, Politik und Gesellschaft zu auseinanderzusetzen. Mit diesem Wunsch bin ich nicht allein, auch Theodor Heuss hätte sich das so gewünscht.“
Seit 2009 können weiterführende Schulen in Baden-Württemberg, die nach Theodor-Heuss oder seiner Ehefrau Elly Heuss-Knapp benannt wurden, Preisträger nominieren. Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus will mit dem Schülerpreis herausragende Leistungen im Fach Geschichte, Gemeinschaftskunde und Demokratiebildung würdigen.