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Klimapolitik zum Mitgestalten: Die Oberstufe arbeitet mit En-ROADS

Am Mittwoch, dem 15. Juli, nahm die gesamte Oberstufe J1 an der Climate Action Simulation mit En-ROADS in der Aula des THG teil. Der interaktive Klimasimulator En-ROADS zeigt, wie sich politische, wirtschaftliche und technologische Entscheidungen auf die globale Erderwärmung auswirken. Die Veranstaltung knüpfte unmittelbar an die im Bildungsplan Geographie verankerten Themen Klimawandel und nachhaltige Entwicklung an.

Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von den Geografielehrerinnen Mariane Rehberg, Iris Grochol und Nora Ebert. Frau Rehberg führte zunächst in das Thema „Klimakrise“ ein und zeigte die Dringlichkeit eines schnellen gemeinsamen Handelns auf. Die Schülerinnen und Schüler übernahmen die Rollen verschiedener globaler Interessengruppen, darunter Regierungen aus Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländern, Klimaaktivisten, Repräsentanten des Primärsektors und der fossilen Energiewirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter des Clean-Tech-Bereichs. Ihr gemeinsam erarbeitetes Ergebnis lag am Ende bei einer Erwärmung um 2,4 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau.

Anschließend eröffnete Frau Grochol in der Rolle der UN-Generalsekretärin den fiktiven Klimagipfel und Nora Ebert erklärte die Funktionsweise des Simulators.

In zwei Verhandlungsrunden diskutierten die Gruppen über den Ausbau erneuerbarer Energien, die Nutzung fossiler Brennstoffe, einen möglichen CO₂-Preis sowie weitere Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Industrie und Landnutzung. Die ausgewählten Entscheidungen wurden direkt in den Simulator übertragen und ihre Auswirkungen sichtbar gemacht.

Die Simulation machte den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass wirksamer Klimaschutz nicht nur Aufgabe einer einzelnen Gruppierung sein oder mit einer einzigen Maßnahme umgesetzt werden kann. Viele unterschiedliche Parteien vertreten ebensoviele berechtigte Interessen, die eine internationale Zusammenarbeit und Kompromissbereitschaft erfordern.