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Anerkannte UNESCO-Projektschule
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UNESCO

Am THG wird ein Elektroauto gebaut

Bei der Abschlussfeier der Schüler-Ingenieur-Akademie stellen die Schüler ihr selbst gebautes Elektroauto vor.

Bei der Abschlussfeier der Schüler-Ingenieur-Akademie stellen die Schüler ihr selbst gebautes Elektroauto vor. Die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) ist ein Projekt, das von der Südwestmetall 2000 initiiert wurde und seit 2002 auch am Theodor-Heuss-Gymnasium stattfindet. In der SIA sollen den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufswelt bekommen. In diesem Jahr war besonders, dass nicht wie üblich die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe die Möglichkeit hatten daran teilzunehmen, sondern die Schülerinnen und Schüler der 11ten Klasse, aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 am THG. Die Akademie wird von Betrieben der Umgebung getragen, in diesem Jahr Mapal, Seydelmann, Kessler und Rud. Die Stadtwerke Aalen unterstützen ebenfalls das Projekt, indem sie die Räder und die Batterien für das Auto sponserten.

Als eine anerkannte UNESCO Projektschule verpflichtet sich das Theodor-Heuss-Gymnasium besonders, ihren Schülern zu nachhaltigem Handeln zu erziehen und gleichermaßen Möglichkeiten der aktiven Umsetzung zu geben. Vor diesem Hintergrund wird auch das Projekt für dieses Jahr gewählt: der Bau eines Elektroautos.

Das Projekt beginnt mit ersten Handskizzen und Überlegungen zu den Maßen. Da dies aber natürlich nicht genügt damit die Einzelteile produziert werden können, kommen Auszubildende der Firma Kessler aus Abtsgmünd und bringen den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen des technischen Zeichnens bei. Diese technischen Zeichnungen werden anschließend in ein CAD-Programm übertragen. Kurz vor Weihnachten stellen die Schülerinnen und Schülern dann das Projekt und die einzelnen Teile den Lehrmeistern vor. Dabei wird besprochen, welche Teile umsetzbar sind und welche neu geplant werden müssen. Parallel hierzu machte sich eine Gruppe daran die Motoren im 3D-Drucker selbst herzustellen. Das Auto wird also mit einer hohen Produktionstiefe selbst verwirklicht. Professor Zipfl von der Hochschule Aalen unterstützt die Motorengruppe bei der Planung und Programmierung der Motorsteuerung.

In den Osterferien geht es schließlich mit der Produktion los. Die Teile werden in den jeweiligen Lehrwerkstätten zusammen mit den Auszubildenden hergestellt. Bei Rud wurde die Lenkung unter der Leitung von Herrn Plessen gebaut, bei Mapal die Übersetzung unter der Leitung von Herrn Kohnle und bei Seydelmann die Achse und Achsenhalterung unter der Leitung von Herrn Hägele und Herrn Schöhnerr.

Nach den Osterferien fügen die Schülerinnen und Schülern die Teile im Technikraum des THGs zusammen. Auch hier stoßen die Schülerinnen und Schülern noch auf einige Problem die allesamt behoben werden, sodass im Oktober diesen Jahres ein fertiges und fahrendes Elektroauto präsentiert werden konnte.