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UNESCO

Selbstverteidigungskurs Klasse 11d

Ein Bericht von Jana Schäffner

Im Rahmen des Sportunterrichts bei Frau Rieger-Stubenvoll beschäftigte sich die Klasse 11d im Zeitraum zwischen dem 15.01. und dem 29.01.2020 mit der Selbstverteidigung. Aus diesem Anlass fand auch ein Besuch von Sifu Michael Schlipf, der eine Wing Tsun-Schule in Hoffernweiler leitet, statt. Bei Wing Tsun handelt es sich um eine Kampfkunst, die aus China stammt. Hierbei geht es darum, sich mit möglichst geringem Kraftaufwand und der richtigen Technik auch gegen körperlich überlegene Gegner effektiv zur Wehr zu setzen. Neben der Einführung in das klassische Wing Tsun setzten sich die Schülerinnen vor allem auch mit typischen Angriffen auf Frauen auseinander. Dafür erhielten sie nützliche Tipps zum Thema Körperhaltung und Körpersprache. In Partnerarbeit wurden die verschiedensten Situationen durchgespielt, wobei Herr Schlipf großen Wert darauf legte, die Übung mit jedem noch einmal selbst durchzuführen, damit am Ende auch wirklich jeder verstanden hatte, was er tun muss.

Gezielte Tritte gegen Knie oder Hüfte, um Abstand zwischen sich und den Gegner zu bringen
Kraftumlenkung, um das Würgen zu verhindern
Links: Befreiung aus Umklammerung durch Spreizen der Finger . Rechts: Ellenbogenstoß als Verteidigung gegen z.B. Würgegriffe
Abwehren von Angriffen auf Treppen

Weitere Schwerpunkte der Einheit waren das Abwehren von Schlägen in Richtung Kopf wie z.B. Ohrfeigen, das Verhindern eines Schwitzkastens sowie das Packen an den Händen bzw. Armen gepackt verknüpft mit der Befreiung aus solchen Klammer- und Würgegriffen und das möglichst schnelle Aufstehen, sollte man doch einmal am Boden liegen.

Außerdem lernten die Schülerinnen Wissenswertes über die sogenannten Vitalpunkte, bei denen es sich um bestimmte Körperstellen handelt, an denen man auch dem stärksten Gegner mit gezielten Schlägen, Tritten, Bissen oder Ähnlichem große Schmerzen zufügen kann. Insgesamt war die Resonanz der Lerngruppe auf den Kurs sehr positiv, da es um das Sammeln von Erfahrungen ging, die das unmittelbare Leben der Schülerinnen betreffen. Alle Teilnehmerinnen hoffen in diesem Fall natürlich, dass es nie dazu kommt, dass sie das Gelernte im Alltag anwenden müssen.